FÜHRERSCHEINMANUFAKTUR

Fahrlehrer werden

Deine Ausfahrt in eine neue Richtung

Fahrlehrer werden ist deine Ausfahrt Richtung Zukunft...

Du spielst mit dem Gedanken dich beruflich zu verändern und in Zukunft beim Weg in die Mobilität zu unterstützen Menschen das Autofahren beizubringen?

Der Beifahrersitz ist für dich bequemer als die Couch daheim und Du weißt sowieso immer alles besser? Dann mach das Autofahren zum Beruf und werde Fahrlehrer.

Der Weg zum Fahrlehrer ist kürzer und einfacher als du vielleicht denkst und wir bieten dir die bestmögliche Unterstützung auf dem Weg dorthin!

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du schon immer über das Thema Fahrlehrer werden wissen wolltest.

Im Einzelnen:

Fahrlehrer werden

Das sind die Voraussetzungen, um Fahrlehrer zu werden:

Mindestalter:

Am letzten Tag der Ausbildung zum Fahrlehrer (Tag der Lehrproben musst du mindestens 21 Jahre alt sein. Am Lehrgang kannst du allerdings schon vorab teilnehmen. Die 21 Jahre beziehen sich nur um den Abschluss der Ausbildung zum Fahrlehrer

Vorbildung:

Du musst mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Schulabschluss mit Abitur oder Fachabitur nachweisen können.

Führerschein Klasse B und BE

Du musst seit mindestens 3 Jahren den Autoführerschein (Klasse B) besitzen. Hierbei zählt auch schon gegebenenfalls das begleitete Fahren mit 17. Den Führerschein für Anhänger (Klasse BE) musst Du ebenfalls besitzen, allerdings gibt es hierbei keine Mindestbesitzdauer. Die Klasse BE kann somit auch noch kurz vor oder während der Ausbildung zum Fahrlehrer erworben werden.

Persönliche Eignung:

Es muss die persönliche geistige und körperliche Eignung nachgewiesen werden. Die geistige Eignung wird durch ein polizeiliches Führungszeugnis nachgewiesen, die körperliche Eignung durch ein amtsärztliches Gutachten.

Sprachkenntnisse in Deutsch:

Du benötigst Sprachkenntnisse in Deutsch auf dem Sprachniveau C1.

Voraussetzungen Fahrlehrer

Das verdient ein Fahrlehrer:

Fahrlehrer werden händeringend gesucht!

Der Beruf des Fahrlehrers ist seit vielen Jahren ein starker Mangelberuf.

Aufgrund des demographischen Wandels wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch weiter verstärken. Personen, die sich heute für die Ausbildung zum Fahrlehrer entscheiden, wählen einen Beruf mit großer Zukunft. Autos werden auch in den nächsten Jahren nicht vollautonom fahren können und somit wird der Bedarf an Führerscheinen und Fahrschulausbildung in den nächsten Jahren weiterhin hoch bleiben.

Im Ballungsraum München sind die gezahlten Gehälter wesentlich höher als im bundesweiten Schnitt. In der Regel werden Fahrlehrer pro 45 Minuten bezahlt.

Dafür sind 24-27 Euro brutto pro 45 Minuten der Regelfall.

So ist der Ablauf der Ausbildung zum Fahrlehrer:

Die Ausbildung zum Fahrlehrer dauert insgesamt 12 Monate. Die ersten 8 Monate finden Vollzeit in einer Fahrlehrerausbildungsstätte statt. Während dieser Zeit wirst du in den Bereichen Straßenverkehrsordnung (StvO), Recht, Pädagogik und Technik ausgebildet.

Dieser Teil der Ausbildung endet mit der Fachkundeprüfung. Nach erfolgreich abgelegter Fachkundeprüfung (mündlich und schriftlich) kannst du in die Praktikumsphase in einer Ausbildungsfahrschule, z.B. der Führerscheinmanufaktur starten. Ab diesem Zeitpunkt fängst du an – gemeinsam mit deinem Ausbildungsfahrlehrer Fahrschüler in Theorie und Praxis auszubilden. Sobald du (und dein Ausbildungsfahrlehrer) das OK geben und ihr euch sicher fühlen, bildest du eigenständig Fahrschüler aus. Ab diesem Moment unterscheidet sich deine Tätigkeit nicht mehr stark von der Tätigkeit eines fertig ausgebildeten Fahrlehrers. Dies sollte sich auch bereits im Gehalt bemerkbar machen.

Die letzte Prüfung, um unbefristet als Fahrlehrer arbeiten zu dürfen, ist die Lehrprobe. Dabei ist ein Theorieunterricht sowie eine praktische Fahrstunde vor einem Prüfungskomitee abzuhalten. Abschließend erhältst du deine unbefristete Fahrlehrerlaubnis und kannst so richtig als Fahrlehrer durchstarten.

Einen noch detaillierteren Ablauf der Ausbildung findest du auf der Webseite unserer Partnerausbildungsstätte hier. 

 

Weiterbildungsmöglichkeiten:

Durch den Grundkurs BE wirst du zum Fahrlehrer für Auto und Anhänger. Damit du weitere Fahrerlaubnisklassen unterrichten darfst, musst du weitere Kurse besuchen.

Danach darfst Du z.B. LKW (Kursdauer 1 Monat) oder Bus (Kursdauer 1 Monat) oder Motorrad (Kursdauer 1 Monat) ausbilden.

Weitere Weiterbildungsmöglichkeiten für Fahrlehrer sind die Tätigkeiten als Ausbildungsfahrlehrer oder als Seminarleiter. Als Ausbildungsfahrlehrer bildest du in deiner Fahrschule Fahrlehreranwärter aus.

Seminarleiter geben Seminare für Fahranfänger (Aufbauseminare für Fahranfänger) oder Seminare zum Punkteabbau (Fahreignungsseminare).

Auch der Weg in eine Selbstständigkeit ist als Fahrlehrer relativ einfach und kurz. Sobald du 2 Jahre deine unbefristete Fahrlehrerlaubnis innehast, kannst du durch einen 14-tägigen Betriebswirtschaftslehrgang dich mit einer Fahrschule selbstständig machen oder als verantwortlicher Leiter in einer Fahrschule tätig sein.

Weiterbildung Fahrlehrer

Kosten und Förderungen der Ausbildung

Die Kosten für die Fahrlehrerausbildung belaufen sich auf circa 16.000 Euro.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass du während der 8-monatigen Schulzeit von 08:15 bis 15:30 in der Fahrlehrerausbildungsstätte bist und somit keine Zeit mehr hast zu arbeiten und Geld zu verdienen.

Allerdings gibt es mehrere Möglichkeiten die Kosten für die Fahrlehrerausbildung übernommen zu bekommen.

  1. Aufstiegs BAföG

Wenn du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, kann die Ausbildung zum Fahrlehrer durch das Aufstiegs BAföG gefördert werden. Die gesamten Kosten der des Lehrgangs zum Fahrlehrer werden, werden zu 100% vom Amt übernommen. Dabei erhältst du 50% der Lehrgangskosten als nicht zurückzuzahlender Zuschuss und die weiteren 50% der Lehrgangskosten als zinsgünstiges Darlehen.

Das Aufstiegs BAföG ist eine staatliche Hilfe der Weiterqualifizierung und die Chancen der Genehmigung hierzu stehen in der Regel sehr gut.

  1. Bildungsgutschein 

Durch die Agentur für Arbeit und die jeweiligen Jobcenter ist eine Förderung der Fahrlehrerausbildung durch einen Bildungsgutschein möglich. Durch einen Bildungsgutschein werden die Fortbildungskosten, die Prüfgebühren sowie alle in Verbindung mit der Fortbildung entstehende weiteren Kosten abgedeckt.  Diese Kosten sind u.a. Fahrtkostenzuschüsse, Wohngeld, etc.

Solltest Du arbeitssuchend sein oder von drohender Arbeitslosigkeit betroffen sein, kommt ein Bildungsgutschein prinzipiell in Frage.

Während der Ausbildung werden deine laufenden Kosten durch Arbeitslosengeld weiterhin gedeckt.

  1. Kostenübernahme über die Führerscheinmanufaktur

Sollte das Aufstiegs BAföG in deinem Fall nicht genehmigt werden und du nicht über einen Bildungsgutschein gefördert werden können, besteht die Möglichkeit, dass die Führerscheinmanufaktur dich unterstützt. Dabei trägt die Führerscheinmanufaktur 50% der Lehrgangskosten. Die anderen 50% gibt dir die Führerscheinmanufaktur als zinsarmes Darlehen.

Fahrlehrer Finanzierung
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